Outreach

26. Mai 2026 · 9 Min. Lesezeit · Inboundy Team

LinkedIn Outreach automatisieren: Schritt-für-Schritt

Schritt 1: ICP definieren

Bevor du automatisierst, kläre wen du ansprichst. Ein gutes ICP für B2B:

  • Branche und Unternehmensgröße
  • Rolle (z. B. Head of Marketing, Founder, VP Sales)
  • Region (DACH, UK, US)
  • Trigger (Wachstum, Hiring, Funding)

Beispiel ICP: „Marketing-Leiter in SaaS-Unternehmen mit 20–200 Mitarbeitern im DACH-Raum.“

Ohne klares ICP skaliert ihr Volumen in die falsche Richtung — und riskiert niedrige Acceptance Rates. Siehe LinkedIn Automation Safety für Limits und Warnsignale.

Schritt 2: Sequenz bauen

Eine einfache, wirksame Sequenz:

  1. Vernetzungsanfrage — kurz, kontextbezogen (optional mit Note)
  2. Follow-up 1 — Value Prop in 2–3 Sätzen
  3. Follow-up 2 — konkretes Angebot oder Ressource
  4. Breakup — höflicher Abschluss

Jede Nachricht sollte einen klaren nächsten Schritt haben — kein Menü aus drei CTAs.

Timing: 2–4 Tage zwischen Follow-ups. Nicht alle am selben Tag. Limits 2026 beachten.

Schritt 3: Connection Notes und Vorlagen

Die Vernetzungsanfrage entscheidet über Acceptance Rate. Nutze segmentierte Vorlagen statt Copy-Paste:

  • Content-Referenz für aktive Poster
  • Rollen-Match für klares ICP
  • Event-Referenz für Webinar-Leads

10 konkrete Vorlagen: LinkedIn Vernetzungsanfrage: 10 Vorlagen.

Schritt 4: Tool einrichten

Mit Inboundy läuft der Flow wie im Dashboard:

  1. Connect by Keyword — Keywords + Standort setzen
  2. Listen anlegen — neue Kontakte segmentieren
  3. Nachrichten senden — KI-Entwurf prüfen oder Quick-Send

Starte mit 10–15 Aktionen pro Tag und steigere wöchentlich um max. 20 %. Cloud statt Extension — siehe Tool-Vergleich.

Schritt 5: KPIs messen

KPIGesunder Bereich
Acceptance Rate25–45 %
Reply Rate8–20 %
Positive Reply Rate3–10 %
Meeting Rate1–5 %

Liegt die Acceptance Rate unter 25 %, verbessere Targeting und Connection Note — nicht das Volumen.

Tracking: Export oder CRM-Sync wöchentlich. Segmente mit schlechten KPIs pausieren.

Schritt 6: A/B-Tests

Teste eine Variable pro Woche:

  • Opener (Content vs. Rolle)
  • Länge (kurz vs. mittel)
  • CTA (Frage vs. Statement)
  • Mit vs. ohne Connection Note

Mindestens 100 Anfragen pro Variante, bevor du skalierst.

Schritt 7: Skalieren

  • Nur Sequenzen skalieren, die KPIs erfüllen
  • Max. 20 % Volumen-Erhöhung pro Woche
  • Qualitäts-Review alle 2 Wochen
  • Zweite Kampagne erst bei stabiler erster Kampagne

Vorlagen (Ausgangspunkt)

Connection Note (SaaS):

Follow-up 1:

Follow-up 2:

Breakup:

Häufige Fehler

  • Volumen vor Targeting optimieren
  • Identische Nachrichten an verschiedene Branchen
  • Kein Breakup — wirkt pushy
  • Mehrere Tools parallel (Extension + Cloud)
  • Follow-ups am selben Tag wie Connection

Häufige Fragen

Wie viele Follow-ups sind sinnvoll?

2–3 nach der Annahme plus optional Breakup. Mehr als 4 unprompted Messages wirkt spammy.

Soll ich InMail oder Connection nutzen?

Connection first — günstiger und natürlicher. InMail nur bei engem ICP ohne gemeinsame Verbindung.

Wann lohnt sich Automation?

Ab ~20–30 gezielten Kontakten pro Woche — wenn manuelle Arbeit wiederholbar ist und KPIs gemessen werden.

Wie lange bis erste Meetings?

Realistisch 4–8 Wochen bei neuem ICP — abhängig von Offer, Targeting und Volumen.

Passt Inboundy für Agenturen?

Ja für kleine Teams und Solopreneure. Größere Setups: LinkedIn Outreach für Agenturen · Expandi Alternative.

Fazit

Guter Outreach ist Targeting + Sequenz + Messung. Starte konservativ, teste Vorlagen, skaliere KPI-gesteuert.

Bereit, Outreach zu automatisieren?

Cloud-basiert, DSGVO-konform, ab €9,99/Monat.

Stand: 2026-06-09