LinkedIn-Nachrichten in deiner Stimme: Stil & Kontext in inboundy
Warum KI-Nachrichten oft nach KI klingen
Die meisten Werkzeuge kennen von dir genau eines: dein LinkedIn-Profil. Daraus entsteht eine Nachricht, die grammatisch sauber ist und trotzdem nach niemandem klingt — weil sie nichts darüber weiß, wie du redest, was deine Firma eigentlich macht und welche Sätze du selbst nie schreiben würdest.
Seit dem 16. September kann inboundy drei Dinge mehr wissen. Alle drei stehen in den Einstellungen unter Stil & Kontext.
1. Über dich und deine Firma – in deinen Worten
Ein Textfeld, bis zu 1.200 Zeichen: wer du bist, was du anbietest, für wen. Die KI nutzt diesen Kontext nur, wenn dein Nachrichtenziel ihn braucht — eine Vorstellung, ein Grund für die Kontaktaufnahme. Sie fängt nicht an, Leistungen aufzuzählen.
Wer es sich sparen will: Website-Adresse eintragen, laden. inboundy liest die Seite einmal, fasst in drei bis fünf Sätzen zusammen, was die Firma macht, und du änderst den Text, wenn er nicht passt. Es wird nichts bei jeder Nachricht neu geladen.
2. So schreibe ich – zwei, drei echte Nachrichten
Das ist der Teil mit der größten Wirkung. Adjektive wie „locker" oder „direkt" bringen einem Sprachmodell wenig; Beispiele bringen viel. Zwei, drei Nachrichten, die du selbst so schicken würdest, reichen. Die KI übernimmt daraus Anrede, Satzlänge, Direktheit und den Schluss — nie den Inhalt. Namen, Firmen und Themen aus deinen Beispielen tauchen in keiner Nachricht auf.
3. Aus deinen Korrekturen lernen
Im Prüfmodus schreibst du Entwürfe um, bevor sie rausgehen. Genau diese Paare — *Entwurf* und *was du tatsächlich gesendet hast* — bekommt die KI ab jetzt als Vorbild, die letzten fünf. Kein Training, kein Warten: die nächste Nachricht kennt deine letzte Korrektur. Der Schalter dafür heißt „Aus meinen Korrekturen lernen" und lässt sich ausschalten.
Vorher sehen, nicht glauben
Unter den Feldern steht eine Probe: Liste wählen, Ziel eintragen, zwei Vorschauen erzeugen — links ohne, rechts mit deinem Stilpaket, für einen echten Kontakt aus deiner Liste. Es wird nichts gesendet.
Nebenbei neu: Nachfassen nur bei Antwortern
Unter Nachrichten → Follow-up gibt es jetzt die Wahl „Nur wer geantwortet hat". Bisher hieß Follow-up immer: Antworter *plus* Kontakte ohne Antwort nach zwei Tagen. Wer nur die Gespräche weiterführen will, die schon laufen, wählt den neuen Schalter; der Zähler daneben zeigt sofort, wie viele das sind. Und im Prüfmodus steht neben jedem Namen ein kleiner Pfeil, der das Gespräch direkt auf LinkedIn öffnet — falls du lieber selbst antwortest.
Wer das nicht braucht
Nutzer ohne Stilpaket merken nichts: Der Generator arbeitet wie bisher. Erst wenn Felder gefüllt sind, ändert sich der Ton.
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Stand: 2026-09-16
